Die schützende Wirkung des Velohelms ist unbestritten: Bei einem Sturz oder Zusammenstoss verringert er das Risiko einer Kopfverletzung um drei Viertel. Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu fördert deshalb bereits seit 1993 das freiwillige Helmtragen. Dank finanziellen Beiträgen des Fonds für Verkehrssicherheit können auch dieses Jahr wieder 20'000 Helme mit je 20 Franken subventioniert werden.
Seit den 80er-Jahren erlebt das Fahrradfahren eine Renaissance - parallel dazu hat die Zahl der Unfälle zugenommen. Heute werden jährlich rund 29'000 Unfälle gezählt. 1999 verunfallten 41 Menschen tödlich, wobei drei Viertel dieser Todesfälle auf schwere Kopfverletzung zurückzuführen waren.
Obwohl insgesamt eine Zunahme der Unfälle festzustellen ist, hat der Anteil der Kopfverletzungen in den vergangenen 10 Jahren um knapp 20 % abgenommen. Dieser Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass immer mehr Velofahrer einen Helm tragen: 1987 fuhr nur einer von hundert mit Helm, heute fährt bereits jeder Fünfte "behelmt".
Erstmals wird die Velohelmkampagne zusammen mit der Suva durchgeführt. Das gemeinsame Ziel ist, die Tragquote in den nächsten 5 Jahren auf 30 % zu erhöhen.
Die Verbilligungsaktion der bfu dauert vom 1. März bis 31. Mai 2001. Velofahrer und –fahrerinnen, die während dieser Zeit – jedoch nur solange Vorrat – einen Helm kaufen, können von der Rückvergütung von Fr. 20.-- pro Helm profitieren. Einzelbons sind mit einem adressierten C5-Kuvert bei der bfu, Velohelm, Postfach, 3001 Bern, zu beziehen oder können über Internet unter www.velohelm.ch ausgedruckt werden. Für Schulklassen besteht wiederum die Möglichkeit, mit Sammelbestellungen von der Vergünstigung zu profitieren. Alle Lehrerinnen und Lehrer verfügen über die entsprechenden Informationen und Unterlagen.