Endlich ist der Vertrag für die neue, grössere Wohnung unterschrieben ... wenn nur der Umzug schon überstanden wäre! Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu gibt Tipps, wie ein Wohnungswechsel reibungslos und unfallfrei verläuft.
Ein hektischer Umzug strapaziert die Nerven und lässt die Freude auf das neue Daheim schwinden. Zusätzlich steigt das Risiko, bei den Räumungs- und Reinigungsarbeiten zu verunfallen: Herumliegendes Werkzeug und querstehende Möbel werden zu Stolperfallen, im Hauruck-Stil getragene "Bananenschachteln" führen zu Rückenschmerzen oder Muskelzerrungen.
Rechtzeitig planen
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Den Haushalt gründlich entrümpeln - jede Kiste, die nicht transportiert werden
muss, ist eine Entlastung.
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Kleinere Reparaturarbeiten in der alten Wohnung frühzeitig erledigen.
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Wenn auf eine professionelle Zügelfirma verzichtet wird, rechtzeitig einen
Möbelwagen mit Traggurten, Transportrollis und Decken reservieren.
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Den Grundriss der neuen Wohnung studieren und einen groben Möblierungsplan
erstellen. Später die Möbel und Schachteln entsprechend beschriften.
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Zweckmässiges Werkzeug für das Demontieren der Möbel organisieren und
kleines Zubehör wie Schrauben in beschrifteten Beuteln verschliessen.
Sorgfältig durchführen
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Praktische Kleider und rutschfeste Schuhe tragen.
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Für gute Beleuchtung sorgen, speziell im Treppenhaus, Keller und Estrich.
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Arbeiten nach Fähigkeiten einteilen: kräftige Staturen übernehmen das Tragen,
Verladen und Entladen am Zielort
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Schwere und sperrige Gegenstände auf Rollen oder mindestens zu zweit
transportieren.
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Bei Heben von Kisten auf sicheren Stand und geraden Rücken achten.
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Kisten aus der Hocke heben und diese nahe am Körper tragen.
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Möbelwagen zunächst mit grossen und schweren Gegenständen beladen und
mit Bändern fixieren; auffüllen mit leichtem, unzerbrechlichem Material.
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Mit der Zügelequipe vor Ort den Möblierungsplan besprechen.
Als Abschluss des gelungenen Umzugs gönnt man sich und seinen Helferinnen und
Helfern am besten ein Essen auswärts. Wer am nächsten Tag ausgeruht ans Aufstellen und Einräumen geht, kommt auch auf der letzten Etappe unfallfrei "über die Runden".