Sport fördert Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Und macht Spass – solange nichts passiert. Um das Unfallrisiko zu minimieren, will die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu mit der Kampagne "Enjoy sport – protect yourself" die Tragquote der persönlichen Schutzausrüstung in den Sportarten Inline-Skating, Radfahren/Biken, Skifahren und Snowboarden in den nächsten Jahren signifikant erhöhen.
Helme sorgen für Aufsehen: Zuerst boomt der trendige Skihelm im letzten Winter und dann macht der Velohelm gleich zwei Mal Schlagzeilen. Am 12. März stirbt der Profi-Radfahrer Andrej Kiwilew an den schweren Kopfverletzungen, die er sich bei seinem Sturz im Radrennen Paris-Nizza zuzieht. In der Folge wird der Velohelm (endlich) auch für Radprofis obligatorisch. Am Karfreitag verunglückt Bundesrat und Hobby-Radfahrer Kaspar Villiger bei einer Trainingsfahrt im Tessin. Nach seinem spektakulären Sturz, bei dem er sich einen Daumen bricht, diktiert er den Medien erleichtert: "Meine erste Sorge galt dem Kopf. Ich stellte sofort fest, dass ich ein sehr gutes Helm-Modell gewählt hatte: keinerlei Kopfverletzungen." Villiger gibt allen den landesväterlichen Rat: "Tragt unbedingt einen Helm, es lohnt sich!"
Werden Schutzausrüstungen im Sport nun selbstverständlich? Die bfu will mit der mehrjährigen Kampagne "Enjoy sport – protect yourself" ihren Teil dazu beitragen. Kern-Botschaft von Flyern, Plakaten und TV-Spots: Schütze dich im Sport mit der richtigen Schutzausrüstung! Und das ist mehr als nur ein Helm:
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Inline-Skating mit Helm, Ellbogen-, Handgelenk- und Knieschoner.
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Velofahren mit Helm; zum Biken zusätzlich mit Handschuhen.
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Skifahren mit Helm und jährlich geprüften Bindungen.
- Snowboarden mit Helm und Handgelenkstütze.
Die in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Versicherungsverband SVV realisierte Kampagne wurde am 12. Mai mit einem TV-Spot lanciert. Weiteres Informationsmaterial sowie ein Wettbewerb mit drei Gewinnchancen und tollen Preisen finden Sie auf der Internet-Site www.bfu.ch