Herbst ist Wanderzeit. Je schöner das Wetter, desto mehr Menschen zieht es zum Wandern in die Berge. Viele unterschätzen dabei die Gefahren: Jährlich verunfallen in den Schweizer Bergen rund 6’500 Wanderer. Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu gibt Tipps, wie Bergwanderer wieder sicher und heil ins Tal kommen.
Die Zahlen der bfu-Statistik zeigen es deutlich: Die meisten Unfälle in den Bergen ereignen sich nicht etwa beim Klettern, sondern beim Wandern. Im Schnitt verunfallen in den Schweizer Voralpen und Alpen pro Jahr 6’500 Wanderer – rund 30 davon tödlich. Das macht das Bergwandern zur Sportart, bei der in der Schweiz am meisten Menschen ums Leben kommen.
Ein Sturz ist schnell passiert und kann in unwegsamem oder steilem Gelände schwere Folgen haben – besonders, wenn man alleine unterwegs ist. Deshalb rät die bfu: Immer in Begleitung und nur mit gutem Schuhwerk losziehen und die Route den eigenen Fähigkeiten anpassen. Bergwanderwege sind weiss-rot-weiss markiert. Alpinwanderwege mit hohen Anforderungen sind blau gekennzeichnet.
Die sechs wichtigsten Regeln für Bergwanderer auf einen Blick:
1. Planen Sie jede Bergwanderung sorgfältig.
2. Achten Sie auf eine geeignete und vollständige Ausrüstung.
3. Gehen Sie nie allein auf eine Bergwanderung.
4. Informieren Sie Dritte über Ihre Tour und melden Sie sich bei der Ankunft
am Ziel zurück.
5. Beobachten Sie ständig die Wetterentwicklung.
6. Kehren Sie im Zweifelsfall um.
Das Informationsblatt «Bergwandern» gibt Tipps zu Planung, Ausrüstung und Verhalten. Es kann kostenlos bestellt werden unter www.bfu.ch/bestellen oder mit einem frankierten Antwortcouvert: bfu, «Bergwandern», Laupenstrasse 11, 3008 Bern.
Informationen: bfu-Medienstelle, Tel. 031 390 21 16