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Müdigkeitskampagne 

Schläfrigkeit am Steuer – so gefährlich wie Alkohol

 

bfu lanciert Präventionskampagne und führt den Turboschlaf ein

 

Bei rund 10 bis 20 Prozent aller Verkehrsunfälle ist Müdigkeit im Spiel. Wer sich müde ans Steuer setzt, gefährdet sich, Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer. Daher lanciert die bfu – zusammen mit dem TCS, dem Verkehrssicherheitsrat und dem Fonds für Verkehrssicherheit – eine dreijährige Kampagne zur Bekämpfung von Müdigkeit am Steuer.

 

Das einzig wirksame Mittel gegen Müdigkeit ist ausreichend Schlaf. Wer bereits vor Antritt der Fahrt Müdigkeit verspürt, verzichtet besser auf das Fahrzeug. Bei Anzeichen von Schläfrigkeit während der Fahrt sollte man unbedingt möglichst bald anhalten und mit einem kurzen Schlaf von idealerweise 15 Minuten neue Energie tanken – das ist der Turboschlaf. Die Einnahme eines koffeinhaltigen Getränks vor dem Turboschlaf kann dessen Wirksamkeit erhöhen. «Massnahmen» wie das Hören lauter Musik, lautes Mitsingen oder geöffnete Fenster helfen hingegen nicht gegen die Übermüdung.

 

Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung hat sich zum Ziel gesetzt, die Fahrerinnen und Fahrer für das Phänomen der Müdigkeit am Steuer zu sensibilisieren und den regenerierenden Kurzschlaf zu propagieren. Finanziert durch den Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) und in enger Zusammenarbeit mit dem TCS und dem Verkehrssicherheitsrat (VSR) führt sie in den nächsten drei Jahren eine Präventionskampagne zu diesem Thema durch.

 

Die Kampagne richtet sich an alle PW-Lenker, denn Schläfrigkeit am Steuer kann jede und jeden treffen. Sie spricht aber im Verlauf der drei Jahre auch jeweils unterschiedliche Zielgruppen an: Senioren, berufliche Vielfahrer und junge Lenker.

 

Die Website der Kampagne:

 www.turboschlaf.ch

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